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Lob des Zweiflers

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Wo etwas ganz hoch wird gepriesen, auf große Taten hingewiesen, da hört man oft die Stimm' von jemand, der weist das ganze von der Hand und legt bei der Geschichte, auf and're Seiten die Gewichte. Zu Dogmen und Gewissheiten, lässt er sich nicht verleiten. Er weist auf viele Fragen hin, die and'ren nie kamen in den Sinn. Ob Wunder, höh're Wesen oder and're Mär, finden vorm Zweifler keine Gnade mehr. Oft wird solch' Kritik als lästig nur empfunden, obwohl die Zweifel später für gut befunden. Vieles ist nicht wie es uns erscheint und wie der schlichte Denker meint. Allgemeine Wahrheiten, sehr hoch gehalten, sich im Besond'ren oft ganz falsch gestalten. So wollen wir zu gern den Zweifler preisen, doch auch hier die Zweifel kreisen: Vertrauen fällt ihm ganz schön schwer und an sich nagt manch' Zweifel sehr. Schöne Träume und Hoffnung hegen und lieb geword'ne Gewohnheit pflegen? Wohl zweifelhaft! © Ludger Gausepohl November 2012

Unsere" schöne" Plastikwelt

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Plastic Planet – eine bedenkliche Dokumentation von Werner Boote Heute hatte ich die Gelegenheit, bei ZDF Info die 2009 veröffentlichte Filmdokumentation „Plastic Planet“ von Werner Boote zu sehen. Mir waren die Gefahren, die aus der massenhaften Herstellung und Verwendung von Kunststoffen resultieren, wohl bekannt, aber der Film hat sie mir noch mal mit aller Deutlichkeit vor Augen geführt und durch seine Ironie und beispielhafte Darstellung noch klarer gemacht. Der Autor und Regisseur geht von der Geschichte aus, dass sein Vater früher ein begeisterter Anhänger des Kunststoffes war und das erinnert mich an meine eigene frühere Begeisterung für die scheinbar unendlichen Möglichkeiten der Kunststoffchemie. Ich habe allerdings als Chemiestudent dann auch sehr bald erfahren, welche Gefahren schon die Produktion von Plastik mit sich bringt, beispielsweise bei der Herstellung von Polyvinylchlorid (PVC), welche sehr giftige Zwischenprodukte nötig macht und bei der Verbrennung beispielsweis...

Frederisiko – ein fürstliches Erlebnis

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Nachdem wir bereits einmal vergebens den Weg nach Potsdam zum Neuen Palais gemacht hatten und wegen Überfüllung nicht in die Ausstellung über Friedrich den Großen gelangen konnten (wir hätten mindestens zwei Stunden warten müssen), hatten mein Mann und ich für den vergangenen Sonntag, der letzten Möglichkeit, die Ausstellung zu sehen, Karten übers Internet besorgt und kamen  pünktlich zur vorgegebenen Zeit am festgelegten Eingang des prächtige Schloss im Park von Sanssouci an. Da wir etwas früh in Potsdam gewesen waren, hatten wir uns noch zu einen Spaziergang entschlossen durch den in herbstlichen Farben leuchtenden Lustgarten der preußischen Könige und genossen die herrliche, frühherbstliche Sonne und den strahlendblauen Himmel. Dann traten wir in das königliche Schloss ein und verzichteten auf den Audioguide, sondern nahmen nur das Booklet mit kurzen Erläuterungen mit. Wir waren schnell im Bann einer gut gemachten Ausstellung, aber auch dieses prachtvollen Schlosses. Die nicht...

Günter Grass

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Soeben hört' ich Gespräche über und mit Günter Grass. Ein Mann der starken Worte, ein Mann der klaren Gedanken. Was er sagt ist nicht überirdisch, es ist sehr wohl von dieser Welt, doch so hoch überm kleinlich Geschwätz von Politik und Öffentlichkeit. Ein alter Mann mit all seinen Fehlern, einer der unser Jahrhundert durchquerte mit all seinen Gipfeln und Tiefen: Ein Mächt'ger der Sprache ist er für mich. Ich kann Bewunderung ihm nicht versagen. Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! © Ludger Gausepohl Oktober 2012

Ein Versuch aus Schülertagen

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Tuschebild, 1972, copyright Ludger Gausepohl

Eine frühe Schwärmerei

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Aquarell 1980, 27x40 cm, copyright Ludger Gausepohl
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Mein neuestes Aquarell zu Berlin (Gedächtniskirche) (Copyright Ludger Gausepohl)